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Aufgaben

Aufgaben

Verbandsaufgaben aus der Vielzahl der Aufgaben des Verbandes seien beispielhaft nur einige Bereiche dargestellt:

Tarifverträge

Abschluss von Tarifverträgen mit der zuständigen Gewerkschaft IG Bauen - Agrar - Umwelt: Lohn- und Gehaltstarifvertrag, Rahmentarifverträge für Arbeiter und Angestellte, Tarifvertrag über Zusatzurlaub zwischen Weihnachten und Neujahr, Tarifvertrag Berufsbildung, Tarifvertrag über Ausbildungsvergütungen, usw. 

Rechtsberatung

Die Mitglieder erhalten schnell und kompetent Auskünfte in Rechtsangelegenheiten, insbesondere branchentypische Besonderheiten. Die Rechtsberatung des Verbandes erstreckt sich auf die Bereiche Bauvertragsrecht und Arbeitsrecht. 

Ausbildung

Erarbeitung von Ausbildungsregelungen und Mitwirkung bei Prüfungen von Gehilfen, Meister und Techniker. Mitwirkung im obersten staatlichen Organ für die Berufsbildung in der Agrarwirtschaft in Bayern. Der Verband ist Mitglied des "Ausbildungsförderwerkes Garten- und Landschaftsbau e. V. (AuGaLa)". Alle Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus führen 0,8 % der Bruttolohnsumme an das AuGaLa ab. Aus diesen Mitteln finanziert der Verband die überbetriebliche Ausbildung (als Zusatz zur betrieblichen Ausbildung und der Berufsschule) der Landschaftsgärtner-Lehrlinge. Für den Verband sind zwei hauptamtliche Ausbildungsberater für Fragen zur Ausbildung, Berufsinformation und Nachwuchswerbung tätig. Seit dem 1. Januar 1992 ist der Verband Träger der DEULA Bayern GmbH, Berufsbildungszentrum, 85354 Freising (75 % Gesellschafteranteile liegen beim Verband). An der DEULA Bayern findet die gesamte technische Weiterbildung der bayerischen Agrarwirtschaft und insbesondere die überbetriebliche Ausbildung des Garten- und Landschaftsbaus statt. Die DEULA Bayern ist ein gemeinnütziges, staatlich gefördertes Unternehmen. An der Akademie für Landschaftsbau Weihenstephan GmbH führt der Verband ein 9-wöchiges UNTERNEHMER-SEMINAR LANDSCHAFTSBAU (Lehrgang praktischer Betriebswirt Landschaftsbau) durch. Dieser Lehrgang setzt bei den Teilnehmern eine fachliche qualifizierte Ausbildung in der Branche sowie eine verantwortliche Tätigkeit in Mitgliedsbetrieben des Verbandes voraus. Ziel des Lehrgangs ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Qualifikationen zur Unternehmensführung im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Die Lehrgangsteilnehmer kommen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol (Italien). Seit 2002 wird an der Akademie für Landschaftsbau Weihenstephan GmbH für Meister, Techniker und Ingenieure ein Lehrgang "BAULEITER LANDSCHAFTSBAU" vom Verband durchgeführt. Der Lehrgang beginnt im Januar und schließt im Juli mit einer Projektwoche (Abschlussprüfung) ab. Die Wissensvermittlung findet in 7 berufsbegleitenden Seminarwochen statt. STUDIENREISEN veranstaltet der Verband über seine Tochtergesellschaft "LSB GmbH". Auf den Reisen informieren sich die Mitglieder über fachliche Entwicklungen im europäischen und außereuropäischen Ausland. 

Öffentliche Gremien

Der Verband vertritt die Branche in vielen öffentlichen Gremien, wie z. B. in den Verwaltungsgremien der Arbeitsämter, Bauvertragsrechtskommission des Bayerischen Innenministeriums (VOB-Informationsrunde), Gartenbau-Berufsgenossenschaft, Gärtnerkrankenkasse, Sachverständigen Fachausschuss Landschafts- und Sportplatzbau bei der IHK München und Oberbayern (wird bundesweit tätig), usw. 

Gartenschauen

Der Verband ist Gesellschafter der "Gesellschaft zur Förderung bayerischer Landesgartenschauen mbH" - gemeinnützig - in München. Diese Gesellschaft ist Träger der bayerischen Landesgartenschauen sowie der regionalen Gartenschauen in Bayern unter dem Titel "Natur in der Stadt". Die Beteiligung an einer Gartenschau mit eigenen Ausstellungsbeiträgen (z. B. Themengärten) ist Verbandsmitgliedern vorbehalten. 

Kredite

Der Verband ist einer der beiden Hauptgesellschafter der "Kreditgarantiegemeinschaft des bayerischen Gartenbaues mbH (KGG Gartenbau)" in München. Die KGG fördert Existenzgründungen und Betriebsrationalisierungen. 

Wirtschaftspolitik

Der Verband informiert Regierung und Politiker über Entwicklungen und Wünsche der Branche. Wichtige Themen sind z. Z. Besteuerung bestimmter Landschaftsbauleistungen, Bekämpfung von Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen (Maschinenringe, gemeinnützige Einrichtungen usw.), Verteidigung des gewerblichen "Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus" gegenüber Ansprüchen des (in Deutschland privilegierten) Handwerks. 

Normung

Der Verband ist Initiator und Mitverfasser umfangreicher Normenwerke für den Landschafts- und Sportplatzbau in Deutschland (DIN-Normen) und in der Europäischen Union (CEN-Normen). Vertreter des Verbandes arbeiten in den Regelwerksgremien der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung-Landschaftsbau e. V., Bonn, mit und initiieren die Herausgabe von wichtigen Richlinien für die Branche. 

Service und Versicherungen

Für die Mitgliedsunternehmen hat der Verband eine Reihe von Servicerahmenverträgen abgeschlossen, u. a. für den Bereich günstiger Bürgschaftsversicherungen, PKW + LKW-Anmietungen, Kauf von Fahrzeugen zu Großindustriekonditionen, Kreditkarten, verschiedene Versicherungen usw. Über Tochterunternehmen des Verbandes können Mitglieder preisgünstig Werbeartikel, Berufskleidung und Fachliteratur beziehen. Nur Mitglieder können das mit der Maklerfirma "UNIT Versicherungsmakler GmbH" vereinbarte Versicherungskonzept "GALABAU PLUS" nutzen und so Kostenersparnisse von bis zu 25 % bei betrieblichen Versicherungen in Anspruch nehmen. Mitglieder können auch einen Rahmenvertrag zum vergünstigten Bezug von Dieselkraftstoffen bei SHELL, BP und ARAL in Anspruch nehmen. Für die Beschäftigten in unseren Mitgliedsbetrieben hat der Verband zusammen mit der Allianz-Versicherungsgruppe ein attraktives Altersvorsorgekonzept und ein Angebot zur Berufsunfähigkeit entwickelt. 

Bürgschaftsversicherungen

Über die Vertragspartner des Verbandes erhalten Mitgliedsunternehmen Gewährleistungsbürgschaften (größtenteils ohne Hinterlegung von Sicherheiten) zu äußerst günstigen Konditionen - und ohne Inanspruchnahme der Kreditlinie der Hausbank. 

Mitgliederinformationen

Alle Mitglieder erhalten regelmäßig Informationsrundschreiben des Landesverbandes und des Bundesverbandes zu den Themen der Verbandspolitik sowie wichtigen wirtschaftlichen, technischen, behördlichen und gesetzlichen Änderungen und Entwicklungen. Ein bis zweimal pro Jahr findet eine Hauptversammlung statt. Die Regionalgruppen des bayerischen Verbandes informieren ihre Mitglieder auf den Regionalversammlungen. Daneben werden zu speziellen, aktuellen Themen Informationsnachmittage angeboten.