Verband der bayerischen Landschaftsgärtner zeichnet oberfränkische Nachwuchskräfte aus
Felix Nepf und Oliver Ebenhack glänzten mit Bestnoten bei den diesjährigen Abschlussprüfungen im oberfränkischen Garten- und Landschaftsbau. Für ihre herausragenden Leistungen wurden sie am 23. September 2026 in Bayreuth vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) ausgezeichnet.
Die beiden Nachwuchskräfte absolvierten ihre Ausbildung mit großem Erfolg. Nepf wurde bei der Firma Albrecht Garten- und Landschaftsbau in Unterhaid ausgebildet, Ebenhack bei Holzmann Gartenkultur in Kleinsendelbach. André Frizino, Vorsitzender der Regionalgruppe Oberfranken des VGL Bayern, würdigte das Engagement der Landschaftsgärtner mit Ehrenurkunden und Sachpreisen.
Die Ehrungen fanden im Rahmen der Freisprechungsfeier für den gärtnerischen Berufsnachwuchs statt. Lisa Dittrich, Abteilungsleiterin Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg, begrüßte über 150 Gäste im Bayreuther Maisel & Friends, darunter Stefan Schuh, Zweiter Bürgermeister von Bayreuth, Thomas Engel, Regierungsvizepräsident von Oberfranken, und Franc Dierl, Mitglied des Bayerischen Landtags. Anschließend erfolgte die traditionelle Freisprechung. Mit diesem symbolischen Akt wurden die Absolventinnen und Absolventen offiziell aus ihren Ausbildungsverhältnissen entlassen und in ihren jeweiligen Berufsstand aufgenommen.
Insgesamt verabschiedeten sich 48 oberfränkische Gärtnerinnen und Gärtner des Prüfungsjahrgangs 2026 in das Berufsleben. Dabei entfielen 27 Abschlüsse auf die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau), 12 auf den Zierpflanzenbau, sechs auf die Staudengärtnerei und drei auf den Gemüsebau. Bei den Werkern waren es acht Abschlüsse, davon fünf im GaLaBau und drei im Zierpflanzenbau.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Festrede von Franc Dierl. Er gratulierte den jungen Frauen und Männern zu ihren Abschlüssen und betonte: „Sie treten nicht einfach in irgendeinen Beruf ein. Sie treten in ein Arbeitsfeld ein, das tief in unserer Kultur verwurzelt ist und zugleich große Bedeutung für unsere Zukunft hat. Sie gestalten Lebensqualität, leisten einen Beitrag zu Klimaanpassung, Biodiversität und attraktiven Städten und Gemeinden – und arbeiten damit an etwas, das die Menschen jeden Tag unmittelbar erleben.“