Landespflegetage 2026: VGL Bayern würdigt Jürgen Eppel und Angelika Eppel-Hotz
Im Rahmen der Veitshöchheimer Landespflegetage, die am 24. und 25. Februar 2026 stattfanden, würdigte der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) die jahrzehntelangen Verdienste von Jürgen Eppel und Angelika Eppel-Hotz für den Garten- und Landschaftsbau. Beide waren im vergangenen Herbst in den Ruhestand getreten.
Jürgen Eppel leitete von 1988 bis 2000 das Sachgebiet Freiraumplanung, später Grünflächenbau, an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Anschließend war er zwei Jahre im Referat Gartenbau, Weinbau und Biotechnologie des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums in München tätig.
2003 wurde Eppel zum Leiter der Abteilung Landespflege an der LWG berufen. Von 2017 bis 2025 führte er das daraus hervorgegangene Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau (ISL). Unter seiner Leitung entwickelte sich das Institut zu einer zentralen Institution für Forschung, Wissenstransfer und praxisnahe Unterstützung im urbanen Grün. Die Leitung des Instituts liegt nun bei Nikolai Kendzia.
Angelika Eppel-Hotz trat 1988 in das damalige Sachgebiet Garten- und Landschaftsbau an der LWG ein. Am ISL war sie stellvertretende Leiterin des Arbeitsbereichs Urbanes Grün. Darüber hinaus engagierte sie sich intensiv in der Weiterbildung von Studierenden an der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim. Auch als Fachautorin erwarb sich Eppel-Hotz einen hervorragenden Ruf. Ihre Position übernahm Theresa Edelmann.
In seiner Laudatio hob VGL Bayern-Präsident Dietmar Lindner insbesondere die vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem ISL hervor. Als zentrales Beispiel nannte er die jährlichen Veitshöchheimer Landespflegetage, die sich als bedeutende Fachtagung für den Austausch zwischen Forschung, Planung und Ausführung etabliert haben.
Weitere gemeinsame Projekte waren unter anderem die Präsentation des Klimawandel-Gartens am Landwirtschaftsministerium in München sowie die Beteiligung am Gemeinschaftsstand „Bildung und Forschung in Bayern“ auf den GaLaBau-Messen in Nürnberg. Auch die Ausstellung „Biodiversität: Echstrem wichtig“, realisiert von einer Klasse der Veitshöchheimer Technikerschule, steht exemplarisch für die erfolgreiche Kooperation.
„Ihr Wirken hat die fachliche Entwicklung des Stadtgrüns und Landschaftsbaus in Bayern maßgeblich und nachhaltig geprägt. Dabei konnten Sie viele Impulse setzten, die weit über die Landesgrenzen hinausreichten“, betonte Lindner.