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VGL Bayern

Grüne Berufe stärken: Staatsehrenpreis 2026 würdigt vorbildliche Ausbildungsbetriebe in der Oberpfalz

Für ihr außergewöhnliches Engagement in der Qualifizierung von Nachwuchskräften hat die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber 41 gärtnerische Betriebe – darunter drei aus der Oberpfalz – mit dem Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung 2026 geehrt. Die feierliche Preisverleihung fand am 12. März 2026 in der Münchner Residenz gemeinsam mit dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern und dem Bayerischen Gärtnerei-Verband statt.

Zu den ausgezeichneten Unternehmen zählen Pohl Gärten aus Willmering und Garten- & Landschaftsbau Weißmüller aus Berg bei Neumarkt i.d.OPf. Sie erhielten den Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau, überreicht von Ministerin Kaniber zusammen mit dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern). Zusätzlich durfte sich die Firma Gartenbau Floristik Mühlbauer aus Furth im Wald über den Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Gartenbau freuen, der von der Staatsministerin und dem Bayerischen Gärtnerei-Verband (BGV) vergeben wurde.

„Hervorragend Ausbilden gehört zu Ihrer beruflichen DNA und Leidenschaft. Weil Sie besonders viel Zeit, Herzblut und Ressourcen in Ihre Auszubildenden stecken, sind Sie Vorbilder für Berufskolleginnen und -kollegen. Sie ermuntern sie, sich ebenfalls bei der Ausbildung des Berufsnachwuchses besonders zu engagieren“, so die Ministerin bei der Preisverleihung.

Dietmar Lindner, Präsident des VGL Bayern, richtete ebenfalls persönliche Worte an die Geehrten und unterstrich die große Bedeutung ihres Einsatzes: „Angesichts des Fachkräftemangels leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag – für die Zukunft Ihrer eigenen Betriebe ebenso wie für die Weiterentwicklung der gesamten Grünen Branche. Gleichzeitig geben Sie Jugendlichen und deren Eltern eine verlässliche Orientierung bei der Suche nach einem qualifizierten Ausbildungsplatz.“

Der Staatsehrenpreis würdigt jährlich Unternehmen, die sich durch eine bemerkenswert hohe Ausbildungsqualität auszeichnen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury auf Grundlage klar definierter Bewertungskriterien. Berücksichtigt werden unter anderem die Vermittlung exzellenter fachlicher Kenntnisse und praktischer Fertigkeiten, innovative Ausbildungskonzepte, eine individuelle Betreuung der Auszubildenden sowie überdurchschnittliche Angebote zur Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Seit 2019 wird der Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau vergeben, jener für den Gartenbau seit 2025. Von den 41 Betrieben, die in diesem Jahr die erforderliche Punktzahl erreichten, wurden 31 bereits in den vergangenen Jahren ausgezeichnet. Auch die drei Oberpfälzer Firmen gehören dazu. Mit ihrer erneuten Ehrung bestätigen sie ihre kontinuierlich hohe Ausbildungsqualität für den gärtnerischen Nachwuchs.

Foto (Flo Huber/StMELF): Auszeichnung der Firma Pohl Gärten mit dem Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau 2026. V.l.: Staatsministerin Michaela Kaniber, Auszubildender Moritz Krieger, Ausbilder Daniel Pohl und Dietmar Lindner, Präsident des VGL Bayern.

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Foto (Flo Huber/StMELF): Auszeichnung der Firma Garten- & Landschaftsbau Weißmüller mit dem Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau 2026. V.l.: Staatsministerin Michaela Kaniber, die Auszubildenden Eva Schardt und Sebastian Müller, Petra Weißmüller, Geschäftsführer Georg Weißmüller sowie Dietmar Lindner, Präsident des VGL Bayern.

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Foto (Flo Huber/StMELF): Auszeichnung der Firma Gartenbau Floristik Mühlbauer mit dem Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Gartenbau 2026. V.l.: Geschäftsführer Michael Mühlbauer sen., Staatsministerin Michaela Kaniber, Geschäftsführer Michael Mühlbauer jun. und Hermann Berchtenbreiter, Präsident des BGV.

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