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VGL Bayern

Ausbildung im Aufwind: Über 15 Prozent mehr Nachwuchs im bayerischen Garten- und Landschaftsbau

Knapp 500 junge Frauen und Männer haben 2025 eine Ausbildung im bayerischen Garten- und Landschaftsbau begonnen – ein Plus von über 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach rückläufigen Zahlen in den Jahren 2023 und 2024 gewinnt die Branche damit wieder deutlich an Attraktivität bei jungen Menschen. Die Gesamtzahl der laufenden Ausbildungsverhältnisse bleibt aufgrund der beiden schwächeren Jahrgänge jedoch auf einem konstanten Niveau.

Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus begannen im vergangenen Jahr 715 Personen im Freistaat eine Ausbildung in einer der sieben gärtnerischen Fachrichtungen. Davon entfielen 494 Auszubildende auf den Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau). Mit einem Anteil von 69 Prozent an allen Ausbildungsneuabschlüssen belegt die Branche 2025 erneut den Spitzenplatz unter den Fachrichtungen. Nach 448 Abschlüssen im Jahr 2023 und 429 im Jahr 2024 konnte der Abwärtstrend damit gestoppt und die Neuabschlussquote wieder gesteigert werden.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 befanden sich insgesamt 1.842 angehende Gärtnerinnen und Gärtner in einem laufenden, in der Regel dreijährigen Berufsausbildungsverhältnis – davon 1.278 Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner. Auch dies entspricht rund 69 Prozent aller gärtnerischen Ausbildungsverhältnisse. Gegenüber dem Jahr 2024, in dem 1.284 Auszubildende im GaLaBau verzeichnet wurden, bleibt die Situation nahezu unverändert.

„Es ist sehr erfreulich, dass sich trotz weiterhin rückgängiger Geburtenjahrgänge und zunehmender Akademisierung wieder mehr Menschen für eine Ausbildung im GaLaBau entscheiden. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung sicherlich auf die attraktiven Angebote der über 800 bayerischen Ausbildungsbetriebe. Sie bieten jungen Frauen und Männern eine abwechslungsreiche Qualifizierung für einen Beruf mit sinnstiftenden Tätigkeiten und hervorragenden Jobaussichten“, erklärt Moritz Fahn, Vizepräsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) sowie Beauftragter für die Aus- und Weiterbildung.

Viele Betriebe haben zudem ihre Nachwuchswerbung intensiviert. Dazu zählen Beteiligungen an Ausbildungs- und Berufsmessen ebenso wie eine verstärkte Präsenz im Internet und auf Social-Media-Kanälen. Darüber hinaus bieten zahlreiche Firmen die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums den GaLaBau näher kennenzulernen, die Arbeitsatmosphäre zu erleben und sich für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen.

Der VGL Bayern unterstützt seine Mitgliedsbetriebe mit vielfältigen Maßnahmen dabei, geeigneten Berufsnachwuchs zu gewinnen und diesen bestmöglich auszubilden. Dazu zählt unter anderem die jährliche Vergabe des Staatsehrenpreises für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau gemeinsam mit dem bayerischen Landwirtschaftsministerium. Der Preis zeichnet Unternehmen aus, die nachweislich eine besonders hohe Ausbildungsqualität gewährleisten, und dient zugleich Interessierten als verlässliche Orientierungshilfe bei der Suche nach einem erstklassigen Ausbildungsplatz.

Foto (Carolin Tietz, VGL Bayern): Für Menschen, die gerne im Freien arbeiten und handwerkliches Geschick mitbringen, ist der Beruf „Landschaftsgärtner/in“ ideal. 2025 begannen knapp 500 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung im bayerischen Garten- und Landschaftsbau.

Foto (Carolin Tietz, VGL Bayern): Moritz Fahn, Vizepräsident des VGL Bayern, zeigt sich höchst erfreut über die Zunahme der Ausbildungsneuabschlüsse im bayerischen Garten- und Landschaftsbau 2025.