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Kreative Ideen moderner Gartengestaltung auf der „Gartenschau zum Anfassen“

Pfaffenhofen a. d. Ilm: Vom 24. Mai bis 20. August 2017 empfängt die Großveranstaltung ihre Gäste mit einem besonderen Erlebnis: Unter dem Motto „Die Gartenschau zum Anfassen“ erleben die Besucher überraschende Blickwinkel, spannende Sinneserfahrungen und die Möglichkeit, der Natur auf den Grund zu gehen. Ein wesentliches Highlight bietet der zentrale Ausstellungsbereich. Dort präsentieren renommierte Fachbetriebe im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) ihre kreativ gestalteten Mustergärten.

Eine immer wichtigere Rolle spielt die private Gartenanlage – als Erweiterung des Wohnraums im Freien und Ort der Erholung. Deshalb trägt die fachgerechte Gestaltung von Außenbereichen wesentlich zur Verbesserung der Wohnattraktivität bei und fördert gleichzeitig die nachhaltige Wertsteigerung einer Immobilie. Besucher der „Natur in Pfaffenhofen a. d. Ilm“ sind eingeladen, sich von den Gartendetails im zentralen Ausstellungsbereich inspirieren zu lassen und für individuelle Anregungen zu nutzen. Auf rund 1.000 Quadratmeter begeistern neun regionale GaLaBau-Fachbetriebe mit moderner und naturnaher Gartengestaltung:

„Ein Garten für Genießer“ (Arndt Garten- und Landschaftsbau, Rohrbach) spricht mit seinem Formen- und Farbenreichtum alle Sinne an. Eine großzügige Raumgestaltung verbindet sich mit einer üppigen Bepflanzung und einer hochwertigen Gartenausstattung. Imposante Bäume spenden Schatten, während mediterrane Gräser für das Urlaubsfeeling zu Hause sorgen.

„Rundes Atrium” (Christoph OHG Garten- und Landschaftsbau, Aindling) bietet Entspannung pur: Sitzflächen aus Holz und plätscherndes Wasser laden zum Verweilen ein, eine Kobushi-Magnolie sorgt für ausreichend Schatten. Die verwendeten Materialien bilden durch ihre Farbe und Struktur einen reizvollen Kontrast zur weiteren Bepflanzung. Durch einen Sichtschutz auf drei Seiten entsteht ein geschützter Hofcharakter.

Der Mustergarten „Da fühl i mi Dahoam!“ (Fahn GmbH & Co. KG, Hohenwart) begrüßt den Besucher mit einem Glashaus, das für den täglichen Nachschub an Vitaminen sorgt. Stauden und Pflanzbeete säumen den Weg zum gemütlichen Teil des Gartens. Unter einer bewachsenen Pergola befindet sich ein Sitzplatz in Verbindung mit einer Outdoor-Küche. Prasselndes, fließendes Wasser sorgt für kühle Luftfeuchte.

Das Gartendetail „Mein Garten. Mein Zuhause.“ (Majuntke GmbH Gärtner von Eden, Mainburg) greift den Urtypus des Gartens als geschützten Ort auf und verbindet ihn mit zeitgemäßen Ansprüchen. Auf kleiner Fläche wird ein multifunktionaler Begegnungsraum geschaffen. Als Bodenbelag dienen Platten aus Grauwacke, das sich durch seine warmen Erdfarben auszeichnet.

Der „Jardin caché“ (Robert Mißbichler - natur in form, Hohenwart) präsentiert sich als ästhetisch ansprechender Raum. Als Leitmaterialien kommen Mendiger Basaltlava und unbehandelter Stahl zum Einsatz. Bestimmt wir die Grüngestaltung von einem Solitär-Urweltmammutbaum, einer weiß-rindigen Himalaya-Birke, rot-bronze-laubigem Phormium und vielen Gräsern und Stauden.

Wie ein gefühlvoller Tanz berührt der „Asteroiden-Tango“ (Galabau Michael Richter, Kirchdorf a. d. Amper) die Seele seiner Besucher. Gartenkunst und Tango verändern sich stetig, bringen immer neue Elemente hervor und integrieren diese in einer harmonischen und zärtlichen Umarmung. Warme Farben und beschwingt fließende Formen zeichnen diesen Garten aus.

Der Eintritt in das „Paradies im Hopfengarten“ (Rieper & Silbernagl Gartengestaltungs GmbH, Karlskron) erfolgt auf Schrittplatten aus dunklem Schiefergestein. Den Eingangsbereich überspannt ein für die Hallertau typischer Hopfengarten. An den Weg heran schieben sich Hochbeete aus pulverbeschichtetem Metall. Zentrales Element ist ein offenes Wasserbecken mit rustikalem Quellstein.

„Selbstversorgung modern & urban“ (Bastian Rohrhuber – Garten- und Landschaftsbau, Freising) zeigt, wie in kleinen städtischen Gärten ein gemütlicher Raum geschaffen werden kann. Der Geruch von Minze, Thymian und Kamille erfüllt die Luft. Die verwendeten Pflanzen bereichern die Arbeit in der Küche. Duft, Farbe und Geschmack regen die Sinne an.

Im Schaugarten „Grünes Zimmer“ (Thomas Thaler GmbH, Güntersdorf) sind die Materialien Holz, Stein, Metall und Pflanzen zu einem harmonischen Ganzen vereint. Eine Outdoor-Küche macht den Platz im Garten zum perfekten Ort für ein gemeinsames Abendessen. Die Natursteinmauer mit länglichem Fenster grenzt den Raum seitlich ab und gibt ihm so einen geschützten Charakter.

Mehr Informationen zu den vorgestellten Mustergärten erhalten Besucher im Pavillon bei den Gartendetails im zentralen Ausstellungsbereich. Dort informiert der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. außerdem über die Ausbildung zum Trendberuf Landschaftsgärtner.

Foto: „Ein Garten für Genießer“ , Arndt Garten- und Landschaftsbau, Rohrbach

Foto: „Rundes Atrium”, Christoph OHG Garten- und Landschaftsbau, Aindling

Foto: „Da fühl i mi Dahoam!“, Fahn GmbH & Co. KG, Hohenwart

Foto: „Mein Garten. Mein Zuhause.“, Majuntke GmbH Gärtner von Eden, Mainburg

Foto: „Jardin caché“, Robert Mißbichler - natur in form, Hohenwart

Foto: „Asteroiden-Tango“, Galabau Michael Richter, Kirchdorf a. d. Amper

Foto: „Paradies im Hopfengarten“, Rieper & Silbernagl Gartengestaltungs GmbH, Karlskron

Foto: „Selbstversorgung modern & urban“, Bastian Rohrhuber – Garten- und Landschaftsbau, Freising

Foto: „Grünes Zimmer“, Thomas Thaler GmbH, Güntersdorf