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Gibt es Besonderheiten bei der Steuer oder Sozialversicherung zu beachten?

Arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlich bestehen grundsätzlich keine Unterschiede zu inländischen Beschäftigten in vergleichbaren Vertragsverhältnissen.
Für alle Flüchtlinge gilt grundsätzlich die Steuer- und Sozialversicherungspflicht, sobald sie ein nicht vorgeschriebenes Praktikum gegen ein Entgelt von mehr als 450 Euro ausüben. Mit der Anmeldung der Beschäftigung bei der Krankenkasse wird eine Sozialversicherungsnummer erstellt und dem Arbeitgeber mitgeteilt.

Bei der Beschäftigung in entgeltgeringfügigen Minijobs (bis 450,00 Euro im Monat) ergeben sich Besonderheiten. Diese Beschäftigungen sind für Arbeitnehmer weitgehend sozialversicherungsfrei gestellt. Der Arbeitgeber zahlt Pauschalabgaben an die Minijob-Zentrale, die bei gesetzlich Krankenversicherten auch einen Beitrag zur Krankenversicherung umfassen. Da Asylbewerber und Geduldete in Deutschland zunächst nicht gesetzlich krankenversichert sind, entfällt bei ihnen die Zahlung des Pauschalbeitrags des Arbeitgebers zur Krankenversicherung. Ob eine Versicherung bei der gesetzlichen Krankenkasse vorliegt, können Sie der Gesundheitskarte entnehmen.


Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internetseiten:
www.integration-durch-arbeit.de
www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge